Durch Wind und Regen zum Erfolg: Hessische Werfer:innen beim European Throwing Cup

  17.03.2026
Beim European Throwing Cup 2026 in Nikosia (Zypern) war am vergangenen Wochenende (14. - 15. März) auch eine kleine Gruppe hessischer Werfer:innen Teil des deutschen Teams und stellte sich der internationalen Konkurrenz. Begleitet wurde die Mannschaft unter anderem von Bundestrainer Diskus Markus Münch (Standort Frankfurt).

Die Wettkampfanlagen in Nikosia waren insgesamt in einem sehr guten Zustand. Allerdings machte das wechselhafte Wetter den Athlet:innen zu schaffen. Regen und starke Windböen sorgten immer wieder für rutschige Bedingungen, wodurch sauberes Arbeiten in den Ringen deutlich schwieriger wurde.

Der Wettkampf startete am Samstag (Tag 1) mit den ersten Wurfentscheidungen. Aus hessischer Sicht standen dabei insbesondere der Hammerwurf der männlichen U23, der Hammerwurf der Frauen sowie der Diskuswurf der Männer im Fokus. Hier konnten solide Leistungen erzielt werden:
Tim Steinfurth (TSG Eppstein) belegte in der U23 mit 68,12 m den fünften Platz. Im Frauenhammer erreichten Samantha Borutta (Eintracht Frankfurt, 68,96 m) und Aileen Kuhn (Eintracht Frankfurt, 68,86 m) die Plätze acht und neun. Im Diskuswurf der Männer kam Marius Karges (Eintracht Frankfurt) mit 61,64 m auf Rang neun.
Am zweiten Wettkampftag rückte aus hessischer Perspektive vor allem der Diskuswurf der Frauen in den Mittelpunkt. Leia Braunagel (Eintracht Frankfurt) erreichte hier mit einer Weite von 58,16 m einen starken fünften Platz.

Neben den Einzelwertungen spielte auch die Teamwertung eine wichtige Rolle. Hier konnten die hessischen Athlet:innen mit ihren Leistungen zu den Erfolgen beitragen und sammelten wichtige Punkte für das Team. Die Frauen sicherten sich den ersten Platz, die männliche U23 gewann ebenfalls die Teamwertung und die Männer belegten Rang zwei. 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete am Sonntagabend die gemeinsame Siegerehrung der Teamwertungen, die den gelungenen Wettkampf abrundete.

Die Rückreise erfolgte am Montag, womit ein intensives und ereignisreiches Wettkampfwochenende zu Ende ging. Trotz der äußeren Umstände und der anspruchsvollen Bedingungen können die gezeigten Leistungen insgesamt als sehr ordentlich bewertet werden und liefern eine gute Standortbestimmung im internationalen Vergleich.

 

 

Alle Fotos © Chara Savvidou/Viktoria Drangai/Stathis Iakovidis/Nikandros Stylianou

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